Deutschland auf einen Blick

(Quelle im Wesentlichen):

Flagge schwarz rot gold
Name in Landessprache Bundesrepublik Deutschland
amtliche Bezeichnung in Landessprache Bundesrepublik Deutschland
amtliche deutsche Bezeichnung Bundesrepublik Deutschland
Lage Europa
Fläche 357 114 km2
Einwohner (2006) 82,315 Mio.
Bevölkerungsdichte 231 Einwohner/km²
Hauptstadt Berlin
Staatsform Republik
Verwaltungsgliederung 16 Bundesländer
Amtssprache Deutsch,
Verkehrssprachen Deutsch,
Nationalfeiertag 03.10. (Tag der Deutschen Einheit)
Nationalhymne Deutschlandlied
Währung 1 Euro (EUR, €) = 100 Cent.
Zeitzone MEZ.
Mitglied in internationalen Organisationen UNO, OECD, NATO, OSZE, EU, Europarat
Internationale Telefonvorwahl 0049
Bruttonationaleinkommen (BNE) je Einwohner (2006) 28500 €
Internet-TLD .de

Geographische Lage: Deutschland oder amtlich die Bundesrepublik Deutschland grenzt im Norden an die Nordsee, Dänemark und die Ostsee, im Osten an Polen und die Tschechische Republik, im Süden an Österreich und die Schweiz, im Westen an Frankreich und im Nordwesten an Luxemburg, Belgien und die Niederlande.

Größte Städte (Einwohner in 1.000; 31.12. 2003)

Berlin 3 388,5
Hamburg 1 734,1
München 1 247,9
Köln 966,0
Frankfurt am Main 643,4
Dortmund 589,7
Essen 589,5
Stuttgart 589,2
Düsseldorf 572,5
Bremen 544,9
Hannover 516,2
Duisburg 506,5
Leipzig 497,5
Nürnberg 493,6
Dresden 483,6
Bochum 387,3
Wuppertal 362,1
Bielefeld 328,5
Bonn 311,1
Mannheim 308,4
Karlsruhe 282,6
Gelsenkirchen 272,4
Wiesbaden 272,0
Münster 269,6
Mönchengladbach 262,4
Augsburg 259,2
Aachen 256,6
Chemnitz 249,9
Braunschweig 245,1
Halle (Saale) 240,1
Krefeld 238,6
Kiel 233,0
Magdeburg 227,5
Oberhausen 220,0
Lübeck 212,8
Freiburg i. Br. 212,5
Erfurt 201,6
Hagen 200,0
Rostock 198,3
Kassel 194,3

Politik, Verfassung: Deutschland ist ein republikanischer, demokratischer, sozialer und föderativer Staat. Die föderativen Bundesstaaten Deutschlands sind die Länder, also Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen sowie die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg.

Das Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident, derzeit Horst Köhler. Oberstes Organ der Exekutive ist die Bundesregierung, der der Bundeskanzler vorsteht, derzeit Angela Merkel. Im Bundesrat sind die Länder an der Gesetzgebung beteiligt.

Bevölkerung: Ende 2005 lebten rund 82,3 Mio. Menschen in Deutschland, davon 7,3 Mio. Ausländer in Deutschland (8,8 % der Gesamtbevölkerung). Davon waren 26 % Türken, 8 % Italiener, 5 % Polen, 5 % Menschen aus Serbien und Montenegro einschließlich der beiden Nachfolgestaaten und 4,5 % Griechen.

Religion: In Deutschland herrscht religiöse Toleranz und Neutralität gegenüber allen Religionen und Religionsgesellschaften. Ende 2006 gehörten der katholische Kirche rund 25,68 Mio. und den Gliedkirchen der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) rund 25,10 Mio. Mitglieder an. Rund 1,1 Mio. orthodoxe Christen bekenennen sich zu verschiedenen Ostkirchen. Die größte nicht christliche Religionsgemeinschaft bilden die rund 3,2 Mio. Muslime, mehrheitlich türkischer Herkunft. Die durch den Zentralrat der Juden in Deutschland repräsentierten jüdischen Kultusgemeinden zählen rund 108 000 Mitglieder.

Bildung: Es besteht allgemeine Schulpflicht im Alter von 6 bis 18 Jahren. Es bestehen 373 Hochschulen (Universitäten, Kunst- und Musikhochschulen, Fachhochschulen, Berufsakademien). Die ältesten Universitäten Erfurt (1378), Heidelberg (1386), Köln (1388), Würzburg (1402), Leipzig (1409) und Rostock (1419).

Wirtschaft: Deutschland gehört zu den höchstentwickelten Industriestaaten der Erde; das Bruttonationaleinkommen (BNE) beträgt (2003) 2 118,2 Mrd. € (BNE pro Kopf: 25 700 €). Im internationalen Vergleich lag Deutschland mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Einwohner von (2002) 24 100 US-$ an 11. Stelle, nach der Wirtschaftskraft des gesamten Landes, gemessen am BIP, mit (2003) 2 712,7 Mrd. US-$ nach den USA und Japan an 3. Stelle der OECD-Staaten.

Im Dienstleistungssektor sind heute 71,9 % aller Erwerbstätigen beschäftigt; sein Beitrag zur Bruttowertschöpfung liegt bei 69,4 % (2005).

Außenhandel: Mit einem Anteil von (2004) 10 % (Ausfuhr) beziehungsweise 8,0 % (Einfuhr) am Welthandel liegt Deutschland im Export an erster und im Import hinter den USA an zweiter Stelle. Haupthandelspartner sind Frankreich, Italien, die Niederlande, Großbritannien und die USA.